Streuobstwiesen anlegen und fördern

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Eine Streuobstwiese ist die traditionelle Art des Obstanbaus, bei welcher im Unterschied zu Obstplantagen hochstämmige Bäume mit großem Abstand zueinander angepflanzt werden. Dies macht sie pflegeleichter, da weniger chemische Pflanzenschutzmittel oder Mineraldünger zum Einsatz kommen und im Regelfall seltener gemäht wird. Dadurch bietet sie einen wertvollen Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren, Insekten und Pflanzen. Traditionellerweise weist eine Streuobstwiese ein vielfältiges Angebot an Obstsorten auf und bietet dadurch die Möglichkeit, althergebrachte und exotische Sorten zu kultivieren, die den Anforderungen des Klimawandels besser gewachsen sind. Mit der Intensivlandwirtschaft haben Streuobstwiesen zum Teil ihre Bedeutung verloren, Bäume wurden gerodet oder sie wurden nicht mehr gepflegt. Dieses Phänomen ist auch im Görtschitztal zu beobachten, wo bestehenden Streuobstwiesen weniger Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Mit dieser Maßnahme wird der Bevölkerung der Wert von Streuobstwiesen angesichts des Klimawandels nähergebracht, indem mithilfe von Expert:innen 2 bereits bestehende Streuobstbestände ausgewählt werden und diese zu klimafitten Musterbeispielen gemacht werden. Zusätzlich dazu findet mindestens ein Expert:innen Workshop über das Anlegen und über die Pflege einer klimafitten Streuobstwiese statt und sie wird im Anschluss für weitere themenrelevante Workshops und Veranstaltungen zur Verfügung gestellt. Begleitet wird diese Maßnahme von einer kontinuierlichen Öffentlichkeitsarbeit, die die Bürger:innen für diese Thematik sensibilisiert.

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